Spielberichte

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Spielbericht: Hellas Troisdorf vs. Croatia

Achtungserfolg im Sieg-Kreis

In seinem zweiten Vorbereitungsspiel kommt der HNK Croatia Köln beim A-Ligisten SV Hellas Troisdorf zu einem mehr als respektablen 3:3 (0:2)-Unentschieden. Dabei kämpft sich die Curak-Elf durch Tore von Vedran Kosic (2) und Ante Zgela nach zwischenzeitlichen Rückständen von 0:2 bzw. 1:3 eindrucksvoll in die Partie zurück.

Der zweite Test bescherte den „kölschen Kroaten“ eine Reise in den Sieg-Kreis, genauer gesagt nach Troisdorf, wo man beim dort ansässigen A-Ligisten SV Hellas zu Gast war. Trainer Kristijan Curak nutzte die Gelegenheit, um mit Angelo Kosic und Anto Mijic zwei Jungspieler zu testen und ihnen die Chance zu geben, sich unter Wettkampfbedingungen zu präsentieren.
Nach vier Minuten hatte der HNK gegen die höherklassige Heimelf die erste heikle Situation zu überstehen. Eine Flanke vom starken und wieselflinken Linksaußen segelte über Aushilfskeeper Ivan Nevistic hinweg, doch Josip Zgela setzte sich kurz vor der Torlinie im Luftkampf entscheidend durch. Von einem Croatia-Verteidiger bedrängt platzierte ein Hellas-Kicker die Kugel neben das Tor (6.). In der 8. Minute bot sich den Gastgebern eine hervorragende Chance aus kurzer Distanz, aber Nevistic reagierte blendend. Beim anschließenden Eckstoß wusste er einen Kopfball ebenfalls zu parieren (9.). Eine hochwertige Kopfball-Gelegenheit platzierten die „Griechen“ über das HNK- Gehäuse (10.). Nach 14 Minuten blieb A. Kosic am langen Pfosten unentdeckt, leider verfehlte der Außenbahnspieler einen weit getretenen Freistoß von Dimitrios Gelastopoulos. Einen abgefälschten Schuss wehrte Nevistic ab, ehe wenige Augenblicke später nach erneuter Vorarbeit vom linken Flügel ein Hellas-Akteur die große Gelegenheit hatte, aus wenigen Metern einzunetzen, den Ball letztlich jedoch haarscharf verpasste (16.). Nachdem Innenverteidiger Ante-Toni Cosic einen strammen Abschluss erfolgreich blocken konnte (18.), nutzte der A-Ligist eine Unsicherheit in der HNK-Defensive, um mit 1:0 in Führung zu gehen. Der abgezockte Mittelstürmer lief alleine aufs Tor zu und schob das Leder an Nevistic vorbei. Dieser war zwar noch mit dem Fuß dran, das Spielgerät fand dennoch seinen Weg ins Netz (22.). Nach einem Gelastopoulos-Zuspiel hatte A. Kosic freie Schussbahn, jedoch schoss er die Kugel über den Kasten (23.). Eine scharfe Hereingabe vors Croatia-Tor versetzte die Gästeverteidigung in Alarmbereitschaft, wieder fand sich J. Zgela an der richtigen Stelle und beförderte den Ball kurz vor der Linie aus der Gefahrenzone. Allerdings nur kurzzeitig, denn Sekunden später versuchten es die Hausherren aus der zweiten Reihe, doch Nevistic wehrte ab (26.). Hellas probierte es nochmal aus der Ferne, diesmal klar vorbei (28.). In der 31. Minute spielte der Torhüter der Gastgeber sehr gut mit und klärte im letzten Moment gegen den herangestürmten Vedran Kosic. Kurz darauf versenkten die Hausherren einen enorm gefühlvollen Freistoß im linken oberen Eck – ein tolles Tor zum 2:0 (34.). Nevistic parierte einen Weitschuss (38.), ehe es nach einem effetvollen Eckball nochmal brenzlig wurde. Ante Zgela konnte die aufs Tor gezogene Kugel am langen Pfosten von der Linie kratzen, J. Zgela blockte daraufhin den Nachschuss (39.). Auf der anderen Seite stand zum wiederholten Male A. Kosic im Mittelpunkt, als er von Lukas Bajcic schön in Szene gesetzt wurde, den Ball aber klar am langen Eck vorbeischoss (40.). In der letzten Szene vor dem Seitenwechsel glänzte A. Kosic in der Vorbereiterrolle, indem er einen Ball noch erlaufen und einen guten Rückpass in den Rücken der Hellas-Abwehr spielen konnte. Diesmal war es dann Gelastopoulos, der das Leder trotz freier Schussbahn weit über den Querbalken beförderte (43.).

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Spielbericht: Rot-Gelb Wesseling vs. Croatia

HNK unterliegt in Wesseling

In seinem ersten Vorbereitungsspiel auf die Rückrunde verliert der HNK Croatia Köln beim B-Ligisten Rot-Gelb Wesseling mit 2:8 (1:5). So schlecht wie es das Ergebnis auf den ersten Blick vermuten lässt, hat sich die Curak-Elf allerdings nicht präsentiert.

Die erste Etappe der Vorbereitungsphase führte die „kölschen Kroaten“ zum Rhein-Erft-Team Rot- Gelb Wesseling. Der in der Liga noch ungeschlagene Spitzenreiter (12 Siege, 4 Remis), der zudem seine letzten sechs Punktspiele vor der Winterpause allesamt siegreich gestalten konnte, sollte eine anspruchsvolle Aufgabe für die Curak-Schützlinge darstellen.

Gerade einmal 40 Sekunden waren bis zur ersten Großchance absolviert, als Stürmer Vedran Kosic nach einem weiten Ball frei vor dem Tor auftauchte, die Kugel aber neben das Gehäuse setzte (1.). Kapitän Danijel Komljenovic klärte eine flache Hereingabe von der rechten Seite stark und verhinderte so, dass ein Angreifer im Zentrum unbedrängt abschließen konnte (6.). Dank energischer Gemeinschaftsarbeit verhinderten Aushilfskeeper Ivan Nevistic und Außenverteidiger Tomislav Soldan, dass der Ball die Torlinie überschreitet (7.). Nach 11 Minuten schlenzte die Heimelf einen Freistoß nur knapp neben den Kasten. Wenige Augenblicke später setzte ein Offensivspieler der Gastgeber das Spielgerät aus leicht spitzem Winkel am langen Eck vorbei. Eine dicke Kopfball-Chance wusste Nevistic zu parieren, ehe er Sekunden später einen weiteren Torschuss abwehren konnte (12.). In der 16. Minute nutzte der B-Ligist einen Stellungsfehler in der Croatia-Hintermannschaft zur Führung. Im ersten Anlauf scheiterte man noch aus kurzer Distanz, der Nachschuss zappelte dann aber im Netz – 1:0. Der RG-Keeper parierte eine gute Chance von Lukas Bajcic, im zweiten Versuch platzierte Kosic den Ball knapp über den Querbalken (18.). In der 21. Minute verpasste Dimitrios Gelastopoulos ein kluges Bajcic-Zuspiel nur um den Bruchteil einer Sekunde. Eine Minute später bescherte dem HNK ein schwerer Abspielfehler erneut eine hervorragende Möglichkeit. Kosic stürmte wieder alleine auf das Wesselinger Tor zu, seinen Lupferversuch pflückte der Torwart jedoch mühelos herunter (22.). Den nächsten Kopfball der Hausherren konnte Nevistic noch abwehren (24.), in der 29. Minute war er allerdings machtlos, als ein Abschluss unter der Latte einschlug – 2:0. Eine Schussgelegenheit von Ante Zgela parierte der gegnerische Schlussmann (35.), ehe das Rhein-Erft-Spitzenteam einen Konter souverän und erfolgreich zu Ende spielte – 3:0 (37.). Zwei Minuten später nahm ein an der Sechzehnergrenze postierter RG-Kicker einen weit getretenen Eckstoß direkt, Nevistic war die Sicht versperrt, demnach blieb ihm nicht genug Zeit, um zu reagieren – 4:0 (39.). Gelastopoulos probierte es anschließend aus der zweiten Reihe, aber vorbei (42.). Ein abermals schnell vorgetragener Angriff der Wesselinger endete mit einer flachen Hereingabe vom linken Flügel. Der erste Stürmer verfehlte das Leder im Zentrum zunächst, doch am langen Pfosten fand sich noch ein zweiter Abnehmer, der zum 5:0 vollendete (43.). In der Schlussminute zeigte sich auf Croatia-Seite dann wenigstens A. Zgela treffsicher, der ein gutes Zuspiel von Ante-Toni Cosic zu einem präzisen Schuss ins lange Eck nutzte – 5:1 (45.).

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Rückrunde 2014-15

„Halbzeitfazit“

Das neue Jahr 2015 ist wenige Tage alt, die Winterpause lässt den Ball ruhen – noch!

Kurz vor Beginn der Vorbereitung auf die im März beginnende restliche Rückrunde nutzen wir die Zeit, um den bisherigen Saisonverlauf der Kölner Croatia nochmal Revue passieren zu lassen. An den ersten sechs Spieltagen wechselten sich ergebnistechnisch Licht und Schatten ab. Zwei Siegen (4:2 bei Roland West, 3:0 gegen Nippes 12 II) standen drei Niederlagen gegenüber (1:2 gegen Auweiler, 0:1 gegen TFC II sowie ein klares 0:7 in Merkenich). Zudem gab es noch ein Remis (2:2 beim JSV). Das Desaster in Merkenich schien die „kölschen Kroaten“ schwer getroffen zu haben, doch überraschenderweise sollte genau nach dieser derben Niederlage die Wende folgen.

Vier Siege in Folge (2:1 gegen Telekom-Post, 4:0 bei Süryoye, 4:2 gegen GW Nippes II, 3:1 gegen Holweide III) hievten den HNK nach 11 Spieltagen vorübergehend auf Platz 5. Der durchwachsene Saisonstart schien vergessen, das Team von Kristijan Curak und Andrija Mihalj schien auf dem richtigen Weg zu sein. Mit Holweide III hatte man sogar einen direkten Konkurrenten bezwingen können, doch als es dann darum ging, seine Position zu festigen bzw. weiter zu verbessern, fiel die Mannschaft in ein Loch und versagte mehr oder weniger auf ganzer Linie. Die nächsten fünf Partien, in denen es nahezu ausschließlich gegen Gegner auf Augenhöhe (tabellarisch gesehen) ging, verlor der HNK nach teilweise schockierenden Vorstellungen nicht nur allesamt, sondern dazu noch größtenteils deutlich (0:6 bei Ford Niehl II, 1:3 bei Weiler II, 1:6 bei Ditib, 1:5 gegen VfL Leverkusen II, 2:5 in Auweiler). Fünf Pleiten in Serie bedeuteten einen neuen Negativrekord, diese Misere ließ den HNK auf Platz 9 zurückfallen. Noch nie stand man zu einem Zeitpunkt, wo die Tabelle doch schon eine gewisse Aussagekraft hat, so schlecht da.

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Spielbericht: Auweiler-Esch vs. Croatia

Weitere Niederlage zum Jahresabschluss 

Der HNK Croatia Köln vergeigt auch den Rückrundenauftakt völlig. Nach einer missratenen ersten Halbzeit unterliegt die Curak-Elf beim SV Auweiler-Esch mit 2:5 (0:3) und überwintert auf einem enttäuschenden neunten Tabellenplatz. 

Vier Siegen am Stück folgte eine ebenso lange Pleitenserie. Die Frage stellte sich nun: Wo führt die Reise hin? Würde im letzten Spiel des Jahres die nächste Niederlage dazukommen oder würde der HNK in der Lage sein, diese Negativserie (endlich) zu durchbrechen? Die kämpferisch starke Leistung am letzten Donnerstag gegen den Ligaprimus VfL Leverkusen II stimmte Trainer Kristijan Curak und seine Truppe jedenfalls zuversichtlich. 

Denkbar schlecht sollten die "kölschen Kroaten" allerdings in die Partie starten. In der 5. Minute leistete sich Kapitän Danijel Komljenovic einen Fehlpass in der Vorwärtsbewegung. Die Heimelf schaltete blitzartig um, ein genaues Zuspiel in die Schnittstelle der Abwehr und der Angreifer hatte keinerlei Probleme, die Kugel an Aushilfskeeper Ivan Nevistic vorbei ins Netz zu befördern. Ein gelungener Spielzug bescherte dem HNK seine erste Gelegenheit. Marko Skvaric eroberte das Leder, sein Zuspiel auf Vedran Kosic leitete dieser umgehend auf Danijel Matic weiter. Der wiederum hob den Ball über die gegnerische Defensive hinweg in den Strafraum, wo Marko Dzelalija schnell den Abschluss suchte, die Kugel allerdings klar über das Gehäuse flog (9.). Nach einer Auweiler-Ecke wurde es gefährlich, als ein aufgerückter Verteidiger mit seinem Kopfball die Latte traf (19.). Einen tollen Kosic-Schuss entschärfte der gute Auweiler-Keeper mit einer herrlichen Parade (21.). In der 32. Minute musste der HNK einen in der Entstehung unglücklichen Strafstoß hinnehmen. Wolfgang Wolgast-Zivkovic ging nach einem Zweikampf zu Boden und spielte dabei den Ball mit der Hand. Auweiler verwandelte sicher zum 2:0. Nur drei Minuten später düpierte die Heimelf die Croatia-Defensive mit einem simplen langen Ball. Die flache Hereingabe von der rechten Außenbahn verwertete man zum 3:0 (35.). In der letzten nennenswerten Szene vor dem Seitenwechsel köpfte Dimitrios Gelastopoulos eine Skvaric-Ecke vors Auweiler-Gehäuse, wo Dzelalija versuchte, den Ball aus ganz kurzer Distanz im Gehäuse unterzubringen. Letztlich stand ein Verteidiger im Weg und wusste das Spielgerät zu klären (38.). 

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Spielbericht: Croatia vs. VFL Leverkusen II

Tapfere „Kroaten“ unterliegen Herbstmeister 

Im Nachholspiel des 14. Spieltags wehrt sich der HNK Croatia Köln gegen den Ligaprimus VfL Leverkusen II nach Leibeskräften. In der zweiten Halbzeit fehlt der Curak-Elf dann aber ein wenig die Puste, sodass sie sich dem Top-Team am Ende mit 1:5 (0:1) beugen muss. 

Das Beste kommt zum Schluss. So oder ähnlich könnte man es formulieren, wenn der Tabellenführer zu Gast ist. Das Nachholspiel zwischen dem HNK Croatia Köln und dem VfL Leverkusen II sollte die Hinrunde der Kreisliga C Staffel 1 jedenfalls komplettieren. 

In der 9. Minute kam das klar favorisierte Gästeteam nach einem Eckstoß aus zentraler Position zum Abschluss, der allerdings über das HNK-Gehäuse, welches erneut von Abwehrspieler Ivan Nevistic gehütet wurde, flog. Der HNK stand in der Defensive sehr diszipliniert und suchte konsequent die Zweikämpfe. Folglich versuchte die Gästeelf ihr Glück erstmal mit Schüssen aus der zweiten Reihe. Die Bilanz: Daneben (15.), drüber (16.), vorbei (23.), klar drüber (24.). Nach 27 Minuten spielte sich die Treubmann-Truppe dann endlich mal gut in den Strafraum. Eine flache Hereingabe von der rechten Seite fand im Sechzehner den gewünschten Abnehmer, dessen Schussversuch von der Croatia-Defensive geblockt werden konnte. Der alles andere als optimale Nachschuss eines zweiten Leverkusener Akteurs rollte schließlich am Tor vorbei. In der 36. Minute leistete sich die HNK-Abwehr ihren einzigen wirklichen Fehler im ersten Durchgang, den der VfL im Stile eines Spitzenteams auch sofort bestrafte. Der Angreifer schob aus kurzer Distanz mühelos zum 0:1 ein. Kurz darauf visierte ein Gästespieler das lange Eck an, der kämpferisch enorm starke Wolfgang Wolgast-Zivkovic warf sich in die Schussbahn und lenkte den Ball, der vermutlich auch so knapp vorbeigegangen wäre, noch um den Pfosten. Beim anschließenden Eckstoß setzte sich der VfL im Luftkampf durch, doch wieder war Wolgast-Zivkovic zur Stelle und klärte den Kopfball auf der Linie (40.). In der 43. Minute durften die Curak-Schützlinge dann endlich ihren ersten Torschuss verzeichnen. Nach einem kleinen Durcheinander im Gästestrafraum, bei dem der Tabellenführer die Kugel nicht klären konnte, behinderten sich Danijel Matic und Marko Dzelalija gegenseitig. Letzterer beförderte das Leder zwar aufs Tor, aber zu harmlos und unplatziert, um Gefahr erzeugen zu können. 

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