Spielberichte

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Spielbericht: Croatia vs. GW Nippes II

Croatia zittert sich zum Sieg

Trotz einer zwischenzeitlichen 3:0-Führung muss die Curak-Elf um den Erfolg bangen, letztlich setzt sie sich aber doch mit 4:2 (2:0) gegen die DJK Grün-Weiß Nippes II durch. Zgela schnürt erneut einen Doppelpack, Debütant Bajcic ebenfalls erfolgreich.


Auch im Vorfeld der Partie gegen den Aufsteiger DJK Grün-Weiß Nippes II hatte Trainer Kristijan Curak zahlreiche Ausfälle zu verkraften. Glücklicherweise erhielt Neuzugang Lukas Bajcic im Laufe der Woche endlich seine Spielberechtigung und auch „Feuerwehrmann“ Thomas Jackschik stieß wieder zum Team, um seinen Jungs zu helfen.

In der 3. Minute hatte der HNK seine erste Torannäherung, Marko Dzelalija setzte das Leder aus halbrechter Position allerdings klar neben das Gehäuse. Nach 12 Minuten eroberte Sturmführer Ante Zgela die Kugel in Mandzukic-Manier, Dimitrios Gelastopoulos spielte einen tollen langen Pass in den freien Raum, Ljubo Rados machte im Grunde genommen alles richtig, doch leider touchierte sein Abschluss nur den Querbalken. Der erste Schussversuch der Gäste ging am Kasten von Ivan Busic vorbei (15.). Nach 20 Minuten war es dann soweit. Bajcic suchte und fand Gelastopoulos, der wiederum einen sehenswerten Ball auf L. Rados spielte. Der GW-Keeper konnte dem Flügelspieler die Kugel zwar vor der Nase wegfausten, das Spielgerät landete aber genau bei A. Zgela, der nicht lange fackelte und ins linke obere Eck zum 1:0 traf. Nur zwei Minuten später erwischte Bajcic den Gästetorwart bei einem Schuss aufs kurze Eck auf dem falschen Fuß – 2:0 (22.). In der 29. Minute schlug A. Zgela eine herrliche Flanke vom rechten Flügel, Gelastopoulos war per Direktabnahme zur Stelle, die Kugel rutschte ihm leider etwas über den Schlappen und flog daher am Tor vorbei. Nach 38 Minuten erarbeiteten sich die Gäste eine Doppelchance. Kapitän Danijel Komljenovic blockte zunächst einen strammen Schuss aus der zweiten Reihe, Grün-Weiß ließ umgehend den zweiten Fernschuss folgen, Busic machte sich allerdings lang und entschärfte den präzisen Ball sehenswert. Kurz darauf kam A. Zgela ebenfalls zu einer schönen Doppelchance. Mangels Anspielstationen trieb er das Leder über den halben Platz und ließ sich dabei von keinem Gegenspieler stoppen. Beim ersten Versuch scheiterte er am Torhüter, den Nachschuss konnte ein Verteidiger vor der Torlinie klären (41.). In der letzten Szene beförderte die Gästeelf den Ball bei einem Schussversuch im Strafraum deutlich am Kasten vorbei (43.).

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Spielbericht: FC Süryoye Köln vs. Croatia

Klarer Erfolg in Chorweiler, allerdings mit bitterem Beigeschmack

Der HNK Croatia Köln gewinnt beim FC Süryoye Köln mit 4:0 (2:0), bezahlt diesen Sieg jedoch teuer. Der erneut starke Bago verletzt sich schwer und steht der Curak-Elf bis zum Jahresende nicht mehr zur Verfügung.

Im Vergleich zur Vorwoche entspannte sich die Personalsituation bei den „kölschen Kroaten“ leider überhaupt nicht. Einige kehrten zwar ins Team zurück, dafür fielen andere wiederum aus, sodass Trainer Kristijan Curak abermals auf knapp ein Dutzend Akteure verzichten musste. Trotzdem rechnete man sich beim Aufsteiger FC Süryoye Köln Chancen auf ein positives Resultat aus.

Schon nach drei Minuten kam der HNK zu einer dicken Möglichkeit, als Uwe Keuwel von einem Zusammenstoß zwischen dem Süryoye-Torhüter und einem Verteidiger nicht profitieren konnte. Der Croatia-Mittelfeldmann rechnete wohl mit einer Spielunterbrechung seitens des Unparteiischen, die jedoch ausblieb, sodass er mit seinem inkonsequenten Abschluss an einem kurz vor der Torlinie postierten Gegenspieler scheiterte. Nachdem Ivan Busic den ersten Süryoye-Schussversuch souverän abwehrte (6.), gab es für die Kölner Croatia den ersten Grund zur Freude. Ein kluges Zuspiel von Dimitrios Gelastopoulos nahm Stoßstürmer Ante Zgela gekonnt mit und jagte das Ding aus rund 20 Metern exakt und unhaltbar in den rechten Torwinkel – 0:1. Ein fantastischer Treffer (7.). In der 11. Minute setzte der spielfreudige Danijel Matic, der viele Ballkontakte hatte, den Ball aus der zweiten Reihe neben den Kasten. Viel fehlte nicht, aber der Torwart wäre zur Stelle gewesen. Kurz darauf ließ D. Matic ein schönes Zuspiel in die Spitze folgen, A. Zgela vergab die Gelegenheit aufgrund eines völlig missratenen Schusses. Der besser postierte Marko Dzelalija, den Zgela im Eifer des Gefechts nicht sehen konnte, war ebenfalls schon zum Abschluss bereit gewesen (15.). Busic entschärfte einen weiteren Süryoye-Schussversuch nochmals sicher (17.), ehe sich der Keeper der Gastgeber ebenfalls sehr aufmerksam zeigte. Nach einer genau getimten Flanke in den Strafraum versuchte Dzelalija einen Stellungsfehler seines Gegenspielers in Form einer Direktabnahme zu nutzen. Der Keeper reagierte jedoch zeitig, kam weit aus seinem Gehäuse raus und faustete das Spielgerät vor dem HNK-Akteur weg (19.). Ein gelungener Doppelpass bescherte der Heimelf eine gute Chance, doch völlig freistehend schoss man das Leder deutlich am Gehäuse vorbei (22.). Nach 27 Minuten startete ein Süryoye-Kicker durch, doch Kapitän Danijel Komljenovic klärte ganz stark. Wenig später schossen die Gastgeber die Kugel am Tor vorbei (31.), ehe es in der 32. Minute zu einer sehr merkwürdigen Szene kam. HNK-Torwart Busic, der bereits zugepackt hatte, wurde attackiert – das Spiel lief weiter. Süryoye beförderte den Ball ins Tor, da Ante-Toni Cosic das Leder erst hinter der Linie klären konnte – das Spiel lief abermals weiter. Wiederum eine Minute später näherte sich Süryoye dem Croatia-Tor erneut bedrohlich, aber auf Komljenovic war Verlass. Mit einem hervorragenden Tackling erwies er sich zum zweiten Mal als Retter in der Not (33.). Die „Kroaten“ konnten erst in der 39. Minute wieder einen Torabschluss für sich verbuchen, dieser war allerdings gleich von Erfolg gekrönt. Einen Freistoß von Marko Matic verlängerte die Süryoye-Hintermannschaft per Kopf, A. Zgela nahm die „Vorlage“ dankend an und traf per Direktabnahme ins lange Eck zum 0:2. Eine technisch saubere Aktion des Angreifers, die gar nicht mal so einfach war.

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Spielbericht: Croatia vs. Telekom Post I

Derby-Sieg – Curak-Elf kriegt die Kurve

Nach der derben Packung beim SV Merkenich in der Vorwoche zeigt der HNK Croatia Köln im Duell mit der SG Telekom-Post Charakter und setzt sich nach einer couragierten Vorstellung mit 2:1 (2:0) durch.

Zuletzt war es um die „kölschen Kroaten“ nicht mehr sonderlich gut bestellt. Zwei Niederlagen in Folge hatten ihre Spuren hinterlassen, zudem blieb man in beiden Begegnungen ohne eigenen Torerfolg. Ausgerechnet vor dem richtungsweisenden Spiel gegen die SG Telekom-Post, die mit Ex-Croatia-Kicker Danijel Corovic anreiste, klagte der HNK über massive Personalprobleme. Dem Trainergespann Kristijan Curak und Andrija Mihalj stand eine komplette Elf nicht zur Verfügung. Feldspieler Ivan Nevistic – schon aus der Vorsaison mit dieser Aufgabe vertraut – schlüpfte in die Torhüter-Rolle. Zudem wurde das Team von Marko Matic und Thomas Jackschik unterstützt. Matic beendete seine Laufbahn ursprünglich nach der letzten Saison, während Jackschik sich bereits zum Ende der vorletzten Spielzeit verabschiedet hatte, damals aber schon ausdrücklich erklärte, seinem HNK in absoluten Notfällen zur Seite zu stehen.

Die Curak-Schützlinge begannen erfreulicherweise sehr schwungvoll. Einen Freistoß von Uwe Keuwel, der gegen seinen alten Verein besonders motiviert war, konnte der SG-Keeper abwehren (2.). In der 9. Minute stand wiederum Keuwel im Blickpunkt. Mit einem wunderbaren Pass in die Tiefe bediente er Danijel Matic, der von der gegnerischen Defensive nicht mehr einzufangen war und mühelos das frühe 1:0 erzielte. Kurz darauf probierte D. Matic das SG-Gehäuse per Freistoß in Gefahr zu bringen, diesmal blieb der Schlussmann jedoch Sieger (15.). Bei einem weiteren Standard entdeckte M. Matic den völlig freistehenden Ljubo Rados, der junge Außenbahnspieler bekam das Leder aber nicht unter Kontrolle, sodass die gute Möglichkeit dahin war (19.). Die erste aussichtsreiche Gästechance gab es nach 25 Minuten, der SG-Spieler beförderte die Kugel allerdings über den Kasten. Zwei Minuten später wirkte die Telekom-Abwehr unorganisiert, der weit aus dem Tor gestürmte Keeper bügelte das schlechte Stellungsspiel seiner Vorderleute wieder aus, indem er gegen Croatia-Angreifer Ante Zgela klären konnte (27.). In der 32. Minute kam Telekom nach einem Freistoß zu einer dicken Kopfball-Gelegenheit, das Spielgerät flog in Form eines Aufsetzers nur haarscharf am Pfosten vorbei. Von einem weiteren Ausflug des SG-Torwarts konnte D. Matic nicht profitieren, sein Heber ging über das Gehäuse (37.). Auf der anderen Seite verschätzte sich auch Nevistic beim Herauslaufen. Der SG-Spieler bekam den Ball zwar an ihm vorbei, ein Croatia-Verteidiger war aber zur Stelle und schlug die Kugel aus dem Strafraum (40.). Nach 44 Minuten durfte der HNK-Anhang ein zweites Mal jubeln. Der Torhüter parierte zwar zunächst einen strammen Abschluss von A. Zgela, die Abwehr wurde allerdings zur optimalen Vorlage für Marko Dzelalija, der das Leder volles Risiko nahm. Wuchtig schlug der Ball im linken Eck ein, herrlicher Treffer – 2:0 (44.). In der Schlussminute ergab sich für die SG nach einem erneuten Freistoß die große Chance zum postwendenden Anschluss, jedoch scheiterte man per Kopfball an der Latte (45.).

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Spielbericht: SV Merkenich vs. Croatia

Sieben Stück am Ivenshofweg – Rabenschwarzer Tag für HNK

Beim Top-Team SV Merkenich hat der HNK Croatia Köln nichts zu melden. Durch grobe Patzer bringt sich die Curak-Elf selbst auf die Verliererstraße und geht anschließend sang- und klanglos mit 0:7 (0:2) unter.

Die meisten Tore erzielt, die wenigsten Gegentore kassiert. Noch ohne Punktverlust, aufgrund einer ausgetragenen Partie weniger „nur“ auf Platz 2 der Tabelle. Vom Papier her ging der SV Merkenich als klarer Favorit in das Duell mit dem HNK. Den Curak-Schützlingen stand also bis hierhin die mit Abstand schwierigste Aufgabe bevor. Kapitän Danijel Komljenovic hielt im Vorfeld der Begegnung einen flammenden Appell an seine Mitspieler. Kampflos wollte man sich keinesfalls geschlagen geben.

In der 4. Minute setzte das Team von Guido Röhle den Ball am Tor vorbei. Da fehlte zwar nicht viel, doch Croatia-Keeper Oliver Winterscheid wäre zur Stelle gewesen. Nach 17 Minuten kamen die Merkenicher zu einer schön herausgespielten Möglichkeit, jedoch platzierte man die Kugel erneut knapp neben das Gehäuse. Wenig später nutzten die Hausherren dann aber einen schweren Fehler von Komljenovic zum 1:0. Der Angreifer hatte keine Mühe den Ball an Winterscheid vorbeizuschieben (24.). Das Spiel war kaum wieder freigegeben, als Winterscheid den zweiten Gegentreffer mit einer guten Abwehr verhinderte (25.). Die nächste aussichtsreiche Möglichkeit setzten die Merkenicher klar über den Kasten (29.). Einen guten Abschluss aus der zweiten Reihe parierte Winterscheid sehenswert. Der Nachschuss zappelte letztlich im Netz, aber der Unparteiische erkannte eine Abseitsposition (34.). In der 41. Minute stürmten die Hausherren auf das Croatia-Tor zu, ein Merkenicher schob daraufhin den Ball nach einem Querpass über die Linie. Der Anhang der Heimelf jubelte, der Schiedsrichter entschied erneut auf Abseits. Kurz vor dem Seitenwechsel parierte Winterscheid eine weitere vielversprechende Chance der Gastgeber (44.). Dimitrios Gelastopoulos hatte die einzige Croatia-Möglichkeit im ersten Durchgang, dafür allerdings einen „Hochkaräter“. Er scheiterte jedoch im 1-gegen-1 am Torhüter (45.). In der Nachspielzeit wurde HNK-Schlussmann Winterscheid von einem Merkenicher ein wenig behindert, die Hausherren nutzten dies, um das Leder im Tor unterzubringen. Wieder zu früh gefreut, denn zum dritten Mal ertönte nämlich ein Abseitspfiff. Die Curak-Elf schien nur mit einem knappen Rückstand in die Pause zu gehen. Falsch gedacht. Der HNK führte den Freistoß aus, Ante-Toni Cosic brachte Komljenovic mit einem zu laschen Pass in arge Bedrängnis. Ein gegnerischer Angreifer roch den Braten, schnappte sich die Kugel und traf zum 2:0. Diesmal zählte das Tor auch, sodass Merkenich tatsächlich Grund zum Feiern hatte (46.).

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Spielbericht: TFC Köln II vs. Croatia

„Kroaten“ verlieren lahmes Derby

In einer sehr schwachen Begegnung unterliegt ein uninspirierter HNK Croatia Köln dem Lokalrivalen TFC Köln II mit 0:1 (0:0). Vielumjubelter Siegtreffer der Gäste fällt in der absoluten Schlussphase. Trainer Curak findet nach Spielende kaum Worte für die Darbietung seiner Elf.

Mit zuletzt zwei Siegen in Folge befand sich der HNK im Aufwind. Würde gegen die Reserve des TFC Köln der dritte „Dreier“ nacheinander folgen? Mit einem erneut breiten Kader in der Hinterhand wollten die „kölschen Kroaten“ ihre Erfolgsserie auf jeden Fall noch weiter ausbauen. Mittelfeldstratege Dimitrios Gelastopoulos gab grünes Licht für einen Einsatz, wodurch sich der Optimismus im Croatia-Lager um noch einige Prozentpunkte steigerte.

Nach einer Phase des Abtastens hatte Sturmführer Vedran Kosic die erste Möglichkeit der Partie. Nach einem Freistoß von Tomislav Rados feuerte er die Kugel aus leicht spitzem Winkel nur knapp am langen oberen Eck vorbei (16.). In der Folge wurde die Begegnung etwas munterer. Nur eine Minute später hätte die TFC-Reserve einen schlimmen Fehlpass von Jozo Radmilo bestrafen können, T. Rados hatte jedoch etwas dagegen und entschärfte die Situation dank eines starken Tacklings (17.). In der 19. Minute hielt Croatia-Keeper Ivan Busic einen TFC-Kopfball problemlos. Auf der anderen Seite köpfte Kosic einen Eckball von Ante Zgela wuchtig am gegnerischen Gehäuse vorbei. Auch hier fehlte dem HNK nicht viel zu einem Torerfolg (24.). Nach 36 Minuten vergaben die Curak-Schützlinge eine sehr aussichtsreiche Gelegenheit, als Ljubo Rados nach Vorarbeit von Gelastopoulos den Torhüter per Kopf überlisten wollte. Der Ball des jungen Flügelspielers war letztlich aber nicht druckvoll genug, um den Gästeschlussmann in Verlegenheit zu bringen. Kurz darauf ging es auf Croatia-Seite endlich mal schnell. Über die Stationen Frankopan Bago, Kosic und Gelastopoulos landete das Spielgerät wieder bei Kosic. Dessen scharfe Hereingabe zischte in der Angriffsmitte jedoch an Freund und Feind vorbei. In dieser Szene war sicherlich mehr drin (39.).

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