Spielberichte

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Spielbericht: Rogendorf I vs. Croatia

„Nordsterne“ lehren Croatia das Fußball-ABC

Der HNK Croatia Köln erlebt bei der 1:11 (1:5)-Rekordklatsche an der Sinnersdorfer Straße eine Demütigung erster Klasse. Der SSV Roggendorf/Thenhoven hingegen genießt das „Kräftemessen“ in vollen Zügen und steht nun kurz vor dem Aufstieg.

Der vorletzte Spieltag der Saison 2013/14 führte die Kölner Croatia in den hohen Kölner Norden, genauer gesagt zum Ligazweiten SSV Roggendorf/Thenhoven. In der Hinrunde gewann der SSV in einer hochdramatischen Begegnung mit 6:4. Kurios: In bislang fünf Aufeinandertreffen konnte sich stets die Gastmannschaft durchsetzen. Ein gutes Omen für den HNK?

Kaum hatte der Unparteiische die Partie angepfiffen, geriet die Caleta-Elf auch schon in Bedrängnis. Innenverteidiger Tomislav Soldan wurde von einem langen Ball überrascht, Ante-Toni Cosic klärte für seinen Nebenmann gegen einen Angreifer (1.). Ein guter Roggendorfer Distanzschuss flog über den Kasten (4.), die nächste aussichtsreiche SSV-Chance endete in einem harmlosen Abschluss, den Croatia-Keeper Stephan Felsner mühelos abwehrte (8.). In der 10. Minute stellte sich Außenverteidiger Marko Skvaric im Zweikampf etwas ungeschickt an, ein Angreifer der Heimelf brachte seine Farben daraufhin mit einem Schuss ins rechte untere Eck in Führung – 1:0. Der HNK schlug jedoch mit seiner ersten Gelegenheit postwendend zurück, als Ante Zgela einen schönen Eckball von Tomislav Zlatunic per Kopf ins Netz beförderte – 1:1 (11.). Die Freude war allerdings nur von sehr kurzer Dauer, denn keineswegs geschockte Hausherren gingen wiederum nur eine Minute später erneut in Front. Ein SSV-Kicker durfte vom linken Flügel eine Flanke völlig ungestört in den Strafraum schlagen, wo ein Mitspieler zum 2:1 einköpfte (12.). Erinnerungen an das Hinspiel wurden wach, als der SSV nach 16 Minuten mit 3:1 führte. Startete der HNK damals noch eine furiose Aufholjagd, wurde diesmal recht schnell deutlich, dass man ein ähnliches Szenario nicht zu erwarten brauchte. Die „Nordsterne“ legten nach der abermaligen Führung nämlich einen Zahn zu. Felsner reagierte beim Herauslaufen zu zögerlich, entschärfte die sehr gute Roggendorfer Möglichkeit dann aber mit einer gekonnten Fußabwehr (13.). Nach 16 Minuten wurde das HNK-Gehäuse mächtig unter Beschuss genommen. Cosic und Skvaric konnten je einen Abschluss erfolgreich blocken. Die Kugel wurde dann auf die rechte Außenbahn gespielt, die scharfe Hereingabe in den Fünf-Meter-Raum schlug wiederum Cosic konsequent aus der Gefahrenzone. Ein SSV-Schussversuch ging in der nächsten Szene lediglich ein kleines Stück am Gehäuse vorbei (17.). Nach einem Eckstoß kam ein Roggendorfer im Zentrum zu einer tollen Gelegenheit, seine Direktabnahme flog aber über das Tor (19.).

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Spielbericht: Croatia vs. Telekom-Post I

Niederlagenserie gestoppt!

Dank eines 5:2 (1:1)-Heimerfolgs gegen die SG Telekom-Post gelingt dem HNK Croatia Köln nach vier Pleiten in Folge ein vorläufiger Befreiungsschlag. Tomislav Zlatunic glänzt in der Caleta-Elf als vierfacher Vorbereiter.


Bei herrlichen frühsommerlichen Temperaturen erwarteten die „kölschen Kroaten“ den Orts-, gleichzeitig aber auch Tabellennachbarn SG Telekom-Post. Da sich beide Teams in gesicherten Regionen befinden, konnten sie befreit aufspielen.

Zlatunic, der nach längerer Abwesenheit sein Comeback feierte und noch eine tragende Rolle spielen sollte, eröffnete die Begegnung auf dem heimischen Rasenplatz mit einem Weitschuss, der am Kasten vorbeiging (1.). Der Unparteiische hatte bereits auf Abstoß entschieden, als Telekom- Trainer Kleinebreil, der persönlich aushelfen musste, den Schiedsrichter darauf hinwies, den Ball leicht abgefälscht zu haben. Der Regelhüter korrigierte folglich seine Entscheidung. Die stark getretene Zlatunic-Ecke drückte der am zweiten Pfosten stehende Danijel Komljenovic zum 1:0 über die Linie (2.). Der Gästecoach erntete für sein faires Verhalten zu Recht Beifall. Dass so viel Ehrlichkeit jedoch dermaßen bestraft wurde, war aus Telekom-Sicht natürlich sehr bitter. In der 5. Minute konnte ein Gästeverteidiger einen scharf getretenen Zlatunic-Freistoß nicht richtig klären, Stürmer Ante Zgela setzte die Kugel anschließend per Kopf neben das Gehäuse. Bei der nächsten Zlatunic-Ecke verfehlte ein herrlicher Komljenovic-Kopfball das rechte obere Eck nur um wenige Zentimeter (10.). Kurz darauf tauchte Zlatunic vor dem Gästetor auf, schoss das Leder aber am langen Pfosten vorbei (14.). Nachdem Croatia-Keeper Stephan Felsner stark gegen einen durchgestarteten Telekom-Akteur klärte (21.), feuerte die Gästeelf nach 23 Minuten ihren bis dahin ersten Torschuss ab, der allerdings weit am Kasten vorbeiging.

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Spielbericht: Croatia vs. Schwarz-Weiß I

Ligaprimus gibt sich keine Blöße
 
Sehr ordentlich verkauft sich ein personell arg gebeutelter HNK Croatia Köln im Heimspiel gegen den SC Schwarz-Weiß Köln. Der dominant und sehr souverän auftretende Tabellenführer erweist sich jedoch als eine zu große Hürde und siegt verdientermaßen mit 3:0 (1:0).
 
Der HNK durchlebt derzeit eine sehr schwierige Phase. In der Vorwoche erreichte Trainer Marijo Caleta eine wahre Flut an verletzungsbedingten Absagen, sodass die Kölner Croatia keine Elf für die Auswärtspartie bei Türk Rodenkirchen II aufbieten konnte. Folglich siegten die Gastgeber aus dem Kölner Süden kampflos mit 2:0. Dazu kam noch, dass Ditib Chorweiler seine Erstvertretung aus dem Spielbetrieb nahm. Dies hatte für den HNK einen Sechs-Punkte-Abzug zur Folge, da die Caleta-Schützlinge beide Duelle gewinnen konnten. Auch jetzt vor dem Heimspiel gegen den Spitzenreiter SC Schwarz-Weiß Köln standen die Vorzeichen alles andere als gut. Gerade mal elf gesunde Akteure standen Caleta zur Verfügung. Zudem nahmen der verletzte Wolfgang Wolgast- Zivkovic, der eigentlich seit Wochen schon pausiert, nun aber notgedrungen auf die Zähne biss, sowie der 59-jährige (!) Co-Trainer Marko Kalfic auf der Bank Platz.

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Spielbericht: Merkenich vs. Croatia

Merkenich wahrt durch Sieg bei Croatia seine Aufstiegschance
 
Sehr früh läuft der HNK Croatia Köln gegen den SV Merkenich einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher. In der Folge gelingt es der Caleta-Elf, sich immer wieder heranzukämpfen, letztlich muss sie sich extrem konterstarken Gästen aber mit 2:5 (2:3) geschlagen geben.
 
Nach der bösen Pleite in Niehl war Rehabilitation bei den „kölschen Kroaten“ angesagt. Mit dem Ligadritten SV Merkenich, der sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg macht, stand dem HNK am Maifeiertag allerdings eine schwere Prüfung bevor. Die äußeren Bedingungen stimmten, der Bocklemünder Rasen befand sich in optimalem Zustand. Das einzige Problem: Vom wichtigsten Mann – dem Schiedsrichter – fehlte jede Spur. Ein Ersatz musste her, sodass die Begegnung erst mit rund 30 Minuten Verspätung angepfiffen werden konnte.

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Spielbericht: Ford Niehl II vs. Croatia

Bitterböse Pleite – Croatia kassiert in Niehl bislang höchste Saisonklatsche
 
Rund 20 Minuten vor Ende der offiziellen Spielzeit steht es zwischen dem CfB Ford Niehl II und dem HNK Croatia Köln 1:1, doch nach dem erneuten Rückstand brechen die „kölschen Kroaten“ völlig ein, woraufhin man sich noch fünf weitere Treffer einfängt, um schließlich mit einem unglaublichen 2:7 (0:1) abgefertigt zu werden.
 
Das Gastspiel beim CfB Ford Niehl II führte den HNK zu einer Mannschaft, die zu einer Reihe von Kandidaten zählt, die dem Abstiegssumpf entkommen möchte. In Abwesenheit von Trainer Marijo Caleta hatte Co-Trainer Marko Kalfic das Kommando, dieser erwartete von seiner Elf ein Spiel mit viel Bewegung sowie schnellen Ballstafetten.

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