Spielberichte

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Spielbericht: GW Nippes II vs. Croatia

Wenig überzeugender Sieg

Der HNK Croatia Köln gewinnt bei der DJK Grün-Weiß Nippes II mit 4:2 (1:1). Die Curak- Elf spielt zeitweise uninspiriert, gibt eine Führung aus der Hand, läuft dann einem zwischenzeitlichen Rückstand hinterher, kriegt aber dank eines Dreierpacks von Danijel Matic letztlich doch noch die Kurve. Vedran Kosic besiegelt schließlich den Auswärtserfolg.

Freitagabend, wunderbare Temperaturen, sehr schöner Kunstrasenplatz. Dem HNK Croatia Köln stand das Gastspiel bei der DJK Grün-Weiß Nippes II bevor, die zuletzt gerade in Heimspielen sehr positive Ergebnisse vorweisen konnte. Trainer Kristijan Curak musste zwar die Ausfälle des gesperrten Dimitrios Gelastopoulos und des erkrankten Frankopan Bago verkraften, glücklicherweise erwies sich die Verletzung von Lukas Bajcic als nicht ganz so schlimm, sodass der Mittelfeldstratege zumindest auf der Bank Platz nehmen konnte. Des Weiteren bekam das Team Unterstützung vom kampfstarken „Feuerwehrmann“ Thomas Jackschik. Jozo Radmilo durfte sein erstes Pflichtspiel in diesem Jahr bestreiten, nachdem ihn eine Knieverletzung außer Gefecht gesetzt hatte, und mit Marijo Visevic kehrte ein ehemaliger Spieler nach rund 18 Monaten wieder zum HNK zurück.

Nach drei Minuten bot sich der Heimelf eine gute Schussposition, aber weit vorbei. Auf der anderen Seite spielte V. Kosic einen guten Pass, Bruder Angelo Kosic startete durch, schoss die Kugel aber am langen Eck vorbei (4.). In der 11. Minute schickte Tomislav Rados mit einem langen Ball erneut A. Kosic auf die Reise, doch der Jungspieler setzte das Spielgerät wieder nur neben das Gehäuse. Im Zweikampf mit Ante Zgela brachte ein GW-Verteidiger sein eigenes Tor in Gefahr, doch der Keeper reagierte mit einer guten Fußabwehr (13.). Ein Nippeser Fernschuss überraschte Croatias Aushilfstorhüter Ivan Cavar ein wenig, zu seinem Glück klatschte er bloß an die Latte. Der Nachschuss hingegen flog klar neben das Tor (18.). Nach 26 Minuten kam der HNK zu einer absoluten Großchance. D. Matic spielte den Ball in den freien Raum, V. Kosic stürmte ungehindert auf den Nippeser Keeper zu, schoss letztlich aber am Gehäuse vorbei. Einen Freistoß aus zentraler Position platzierte die Grün-Weiß-Reserve deutlich über den Querbalken (29.), ehe Kapitän Danijel Komljenovic ein Zuspiel in die Tiefe sehr gut klärte. Eine ganz wichtige Aktion, anderenfalls wäre der gegnerische Angreifer möglicherweise frei durch gewesen (34.). Ein Traumpass von Mirko Obsivac in die Spitze ermöglichte V. Kosic eine Hereingabe in die Mitte, die D. Matic dankend annahm und trocken ins linke untere Eck beförderte – 0:1 (37.). Unmittelbar danach sah sich Curak zu einem ersten Wechsel gezwungen, Bajcic ersetzte den erschöpften Radmilo, dem nach langer Pause sichtlich die Kraft fehlte. Nachdem Cavar einen Kopfball sicher abwehrte (39.), schien der HNK mit einer knappen Führung in die Halbzeit gehen zu können. Doch in der Nachspielzeit erlebte die Curak-Elf dann eine bitterböse Überraschung. Zunächst blockte Komljenovic einen Nippeser Schussversuch. Wenige Augenblicke später spielte die Heimelf einen ihrer Akteure gut frei, aber auch dessen Abschluss wurde durch eine ganz starke Rados-Grätsche ebenfalls geblockt. Abermals vergingen nur Sekunden, als gleich zwei GW-Spieler einen Flankenball nur haarscharf verpassten (47.). Alles ging gut – bis zur dritten Minute der Nachspielzeit. Ein unglaublicher Freistoß vom linken Flügel senkte sich ins rechte obere Eck – 1:1 (48.). Dies war zugleich die letzte Aktion im ersten Durchgang, denn sofort im Anschluss ertönte der Pausenpfiff.

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Spielbericht: Croatia vs. Süryoye

Croatia-Maschinerie läuft!

Der HNK Croatia Köln gewinnt sein Heimspiel gegen den FC Süryoye Köln mit 7:0 (4:0). Danijel Matic erweist sich mit seinem Viererpack als treffsicherster Akteur. Einen faden Beigeschmack hinterlässt jedoch der Platzverweis von Dimitrios Gelastopoulos sowie das verletzungsbedingte Ausscheiden von Lukas Bajcic.

Mit dem FC Süryoye Köln pflegen die „kölschen Kroaten“ ein sehr gutes Verhältnis, zumal auch HNK-Vorstand Ivan Bago einst die Fußballschuhe für den in Chorweiler beheimateten Verein schnürte. Beide Teams erlebten beste äußere Bedingungen, endlich bot es sich mal wieder an, den heimischen Rasenplatz zu bespielen. Die Anlage in Bocklemünd war gut besucht, was sicher auch an den angereisten Gästefans lag, die dem FC Süryoye die Daumen drückten.

Gleich nach Spielbeginn gab es den ersten vielversprechenden HNK-Angriff. Vedran Kosic hatte die Kugel schön durchgesteckt, der durchgestartete Frankopan Bago hätte aus halbrechter Position sofort abziehen können. Stattdessen versuchte er den Ball querzulegen, doch ein Verteidiger blockte erfolgreich (1.). Mit einem Zuckerpass von Bajcic wurde D. Matic herrlich in Szene gesetzt, der Angreifer scheiterte aber am Keeper – erste Großchance (13.). Gelastopoulos zog kurz darauf entschlossen Richtung Tor, sein Schuss von der Strafraumgrenze ging nur ganz knapp am Kasten vorbei (15.). Süryoye probierte es daraufhin mit einem Fernschuss, aber Aushilfstorwart Ivan Cavar hielt sicher (16.). Auf der anderen Seite parierte der Torhüter einen Weitschuss von Ante Zgela (24.). Nach einer Bajcic-Ecke unterlief dem Gästeschlussmann ein Patzer, D. Matic setzte den Ball dann per Kopf nur über das Gehäuse (25.). Nach 28 Minuten durften sich die Curak-Schützlinge über den Führungstreffer freuen. Gelastopoulos bewies ein gutes Auge und passte den Ball raus auf den linken Flügel. V. Kosic spielte das Leder ideal in den Sechzehner, D. Matic rutschte in die Hereingabe und verwertete diese zum 1:0. Nachdem der Süryoye-Keeper den Winkel intelligent verkürzt hatte und Matic so aus kurzer Distanz scheiterte (30.), ließ der Angreifer nur eine Minute später den zweiten Streich folgen. Sturmpartner Kosic legte schön per Kopf ab, Matic umkurvte anschließend den Torwart und schoss den Ball gegen die Laufrichtung eines noch herbeigeeilten Verteidigers – 2:0 (31.). Eine ganz starke Aktion. In der 34. Minute erfolgte bereits die Vorentscheidung. Der Torhüter konnte einen Bajcic-Schuss zwar abwehren, beim Nachschuss von V. Kosic war er dann aber machtlos – 3:0. Aus dem Nichts kamen die Gäste zu einer dicken Gelegenheit. Der Süryoye-Angreifer startete bei einem Steilpass in den freien Raum im perfekten Moment. Die Kugel hatte er an Cavar bereits vorbeigeschoben, doch Josip Zgela grätschte den Ball kurz vor der Torlinie noch weg – erstklassige Rettungstat (36.). Einen Kosic-Kopfball konnte die Süryoye-Verteidigung ebenfalls vor der Linie klären (41.). Dann spekulierte der HNK abermals – wie schon bei der Süryoye-Großchance wenige Minuten zuvor – auf Abseits. Erneut brach ein Gästeakteur durch und wurde schließlich vom zu spät gekommenen Cavar zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß jagte der Süryoye-Sturmführer allerdings über den Kasten (43.). In der Schlussminute unterlief der Gästetorwart einen Bago-Freistoß, sodass Gelastopoulos nur noch einzunicken brauchte – 4:0 (45.).

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Spielbericht: Telekom vs. Croatia

Nicht unbedingt brilliert, dennoch hoch gewonnen

Neuzugang Angelo Kosic bringt den HNK Croatia Köln im Lokalderby bei der SG Telekom- Post auf die Siegerstraße. Kurz vor dem Seitenwechsel sorgen drei Tore in drei Minuten für eine vorzeitige Entscheidung. Am Ende setzt sich die Curak-Elf mit 6:2 (4:0) durch.

In der Vorwoche lieferten sich die „Kroaten“ einen beherzten Kampf mit dem Aufstiegskandidaten SV Merkenich. Nach einer couragierten Vorstellung scheiterte man denkbar knapp. Im Gastspiel bei der SG Telekom-Post wollten sich die Curak-Schützlinge nun rehabilitieren. Ivan Nevistic hatte dabei das Vergnügen, mal wieder die Torhüterrolle einzunehmen.

Nach fünf Minuten hatten die „kölschen Kroaten“ eine Schrecksekunde zu überstehen, als die Heimelf mit einem tollen Schuss aus der zweiten Reihe nur die Latte traf. Ante Zgela kam nach einem Eckstoß von Lukas Bajcic am zweiten Pfosten zum Abschluss, dem Ball fehlte es jedoch an Druck, sodass der Keeper souverän abwehren konnte (9.). Dimitrios Gelastopoulos vollendete ein schönes Solo mit einem Torschuss, der knapp an seinem Ziel vorbeiflog (13.). In der 16. Minute ergab sich für die Gastgeber eine Gelegenheit aus guter Schussposition, das Leder wurde allerdings schwach getroffen, Nevistic konnte den Ball somit locker aufnehmen. Nach einer Flanke von A. Kosic köpfte A. Zgela den Ball gegen die Laufrichtung des Torhüters, ein Verteidiger putzte die Kugel vor der Linie. Sekunden später landete das Spielgerät bei Tomislav Rados, der volles Risiko ging und aus knapp 40 Metern einfach mal draufhielt. Der Ball ging etwa einen halben Meter am rechten Pfosten vorbei (18.). In der 23. Minute spielte sich der HNK wunderbar bis zum Sechzehner. Gelastopoulos hatte bereits optimale Schussposition, ein Zuspiel auf den völlig freien A. Kosic wäre ebenso möglich gewesen. Der Mittelfeldspieler wählte stattdessen eine völlig verkehrte Option und spielte den Ball ins Niemandsland, sodass dieser ins Toraus kullerte. Wenige Minuten später arbeitete sich der HNK bis in den gegnerischen Strafraum vor, A. Zgela wuchtete das Leder auf den Kasten, die Telekom-Verteidigung blockte erfolgreich (27.). Bei der anschließenden Bajcic-Ecke entwischte A. Kosic seinem Bewacher und köpfte aus kurzer Distanz zum 0:1 ein (28.). Weitere gute Chancen folgten. Nach Vorarbeit von A. Zgela scheiterte A. Kosic diesmal am Torwart (30.). Vedran Kosic bediente Bajcic, dessen Schuss über das Gehäuse flog. Viel fehlte nicht (31.). In den Schlussminuten des ersten Durchgangs ging es dann mächtig rund. Nach einem Eckstoß der Heimelf war die Curak-Elf unaufmerksam, ein Telekom-Kicker kam am Fünf- Meter-Raum aus zentraler Position zum Abschluss, setzte die Kugel aber über den Kasten – eine sehr gute Möglichkeit. Im Gegenzug spielte A. Kosic einen tollen Ball vom rechten Flügel, Bruder V. Kosic vergab am zweiten Pfosten einen „Hochkaräter“ etwas leichtfertig – der Torwart parierte (41.). Es folgte erneut ein Bajcic-Eckstoß, Gelastopoulos zeigte sich gedankenschnell und köpfte den Ball aufs Tor. Der Keeper war bereits geschlagen, stattdessen wehrte ein Verteidiger auf der Linie die Kugel mit dem Arm ab (42.). Der Unparteiische gab den Handelfmeter, beließ es aber bei einer gelben Karte. Gelastopoulos trat an, der Torhüter ahnte die Ecke, war sogar am Ball dran, konnte das 0:2 jedoch nicht verhindern (43.). Einen Flankenball klärte ein Verteidiger per Kopf, Gelastopoulos spürte, dass mit der ankommenden Kugel etwas anzufangen ist und drosch sie aus mehr als 20 Metern per traumhafter Direktabnahme ins linke untere Eck – ein fantastisches Tor zum 0:3 (44.). Gelastopoulos versuchte dann mit einem Zuspiel in die Schnittstelle der Abwehr A. Kosic zu erreichen. Ein Defensivspieler wollte per Grätschschritt klären, erwischte seinen herausgeeilten Schlussmann damit aber auf dem falschen Fuß. Zu allem Überfluss wurde der Klärungsversuch zu einer idealen Vorlage für V. Kosic, der den Ball mühelos zum 0:4-Pausenstand einschob (45.).

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Spielbericht: Croatia vs. Merkenich

HNK und SVM liefern sich tollen Kampf

Im interessantesten Duell des 21. Spieltags der Kreisliga C Staffel 1 verlangt der HNK Croatia Köln dem Aufstiegskandidaten SV Merkenich alles ab. Dennoch reicht es am Ende nicht ganz, die Curak-Elf muss sich erstmals in 2015 geschlagen geben – Endstand: 1:2 (0:0).

Seit dem Croatia-Aufstieg in die Kreisliga C ist der SV Merkenich stets ein Ligakonkurrent gewesen. In den ersten beiden Jahren verließen die „kölschen Kroaten“ in vier Partien den Platz immer als klarer Sieger. Vor etwas mehr als 18 Monaten leitete der SVM dann aus seiner Sicht die Wende ein. Die damalige Zweitvertretung wurde das neue Flaggschiff, zudem verstärkte sich der Kader mit einigen begnadeten Jungspielern. Ergebnis: In den folgenden drei Aufeinandertreffen drehte Merkenich den Spieß um und gewann jedes Spiel gegen den HNK. Höhepunkt war sicherlich der klare 7:0-Hinspielerfolg, als die „Kroaten“ nach dem ersten Gegentreffer hoffnungslos unterlegen waren und sich ein Klassenunterschied abzeichnete. Noch einmal wollten die Curak- Schützlinge eine derartige Demütigung nicht über sich ergehen lassen. Der HNK-Übungsleiter setzte gleich auf den 19-jährigen Debütanten Angelo Kosic, der für den kurzfristig ausgefallenen Joni Quorayt in die Startelf rückte. Zudem stand auch „Feuerwehrmann“ Thomas Jackschik zur Verfügung. Er erhielt den Sonderauftrag, die kreativen Momente der Gäste zu begrenzen.

Nach vier Minuten führte ein Eckstoß von Lukas Bajcic zu einer Doppelchance der Heimelf. Vedran Kosic kam am langen Pfosten zum Kopfball, scheiterte allerdings am Torhüter. Der aufgerückte Innenverteidiger Tomislav Rados konnte mit seinem Nachschuss die vielbeinige Gästedefensive inklusive Keeper ebenfalls nicht überwinden. Auf der anderen Seite erspielte sich der SVM eine tolle Schussgelegenheit, aber Aushilfstorwart Ivan Cavar reagierte mit einer fantastischen Fußabwehr (7.). Nur eine Minute später jagte der Aufstiegsaspirant einen Freistoß aus rund 17 Metern aufs Croatia-Gehäuse, doch Cavar riss im richtigen Moment noch die Fäuste hoch und lenkte die Kugel über den Querbalken (8.). Nachdem Cavar gegen einen herangerauschten Stürmer entscheidend klären konnte (12.), kam der HNK zu einer exzellenten Möglichkeit. Außenverteidiger Tomislav Soldan spielte das Leder zu A. Kosic, dieser leistete daraufhin mit einem herrlichen Ball vom rechten Flügel wunderbare Vorarbeit für seinen Bruder V. Kosic. Der Croatia-Sturmführer setzte das Spielgerät freistehend aus zentraler Position knapp am rechten unteren Eck vorbei (13.). Kurz darauf erwies sich ein Gästeverteidiger beim Versuch die Kugel abzuschirmen und ins Toraus trudeln zu lassen als unaufmerksam, denn es folgte ein bärenstarker Ballgewinn von Jackschik. Ante Zgela schlug umgehend eine Flanke von der linken Seite, im Luftkampf mit zwei Gegenspielern traf V. Kosic das Leder per Kopf nicht ideal, sodass es klar über den Kasten flog (15.). In der 17. Minute setzte sich der enorm starke Linksaußen der Gäste gekonnt gegen Soldan durch, aus guter Schussposition jagte er das Ding aber ebenso deutlich über das Tor. A. Kosic versuchte es per Direktabnahme, aber vorbei. Viel fehlte zwar nicht, wirklich gefährlich war es letztlich allerdings auch nicht (21.). Nach 24 Minuten hatten die Gäste freie Schussbahn, jedoch weit über den Querbalken. In der 30. Minute bot sich dem SVM unweit des Sechzehners abermals eine Freistoßgelegenheit. Landete dieser zuerst noch in der Mauer, fand der Nachschuss seinen Weg aufs Tor, aber Cavar parierte. In der Schlussphase des ersten Durchgangs zog der glänzend aufspielende A. Kosic mit einer sehenswerten Einzelaktion in den Strafraum. Ausgerechnet der einzig verbliebene Verteidiger war letztlich in der Lage, ihn durch starken Einsatz am Abschluss zu hindern (37.).

Packende 45 Minuten endeten torlos. Die Zuschauer auf der insgesamt gut besuchten Sportanlage in Bocklemünd bekamen zweifelsohne eine temporeiche sowie hochspannende Begegnung geboten. Trainer Curak zeigte sich mit seinen Jungs dementsprechend zufrieden, allerdings forderte er beim finalen Pass sowie bei den Hereingaben vom Flügel mehr Präzision.

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Spielbericht: TFC Köln II vs. Croatia

Curak-Elf setzt Siegeszug auch im Derby fort

Trotz buchstäblichem „Sauwetter“ lässt sich der HNK Croatia Köln bei seinem „Gastspiel“ beim TFC Köln II nicht beirren. Die „kölschen Kroaten“ brauchen zwar eine Halbzeit Anlaufzeit, im zweiten Spielabschnitt bekommen die Curak-Schützlinge dann aber wesentlich besseren Zugriff auf die Partie und bezwingen den Lokalrivalen am Ende glatt mit 4:0 (1:0).

Derbyzeit war angesagt. Der HNK Croatia Köln musste zur Reserve des TFC Köln. Die Bilanz sprach im Vorfeld der Partie für den HNK, wenn auch nur knapp. Die ersten drei Begegnungen entschieden die „Kroaten“ allesamt zu ihren Gunsten, die letzten beiden Spiele gingen dagegen verloren. Zu erwähnen sei jedoch, dass sich die TFC-Zweitvertretung seitdem ersten Aufeinandertreffen gänzlich verändert hat, im Laufe der Zeit durch ein komplett neues Team ersetzt wurde. Die spannende Frage lautete: Wer wird das Duell der Platznachbarn diesmal für sich entscheiden? Oder gibt es möglicherweise erstmals ein Remis? Trainer Kristijan Curak durfte dabei zum ersten Mal auf seinen Neuzugang Ivan Cavar setzen, den wir herzlich in unserer Mitte begrüßen. Cavar, normalerweise Feldspieler, wurde mit einer ganz besonderen Aufgabe betraut. Dank seiner ebenfalls vorhandenen Erfahrung als Torhüter durfte er das Croatia-Gehäuse für den angeschlagenen Stammkeeper Ivan Busic hüten. Zudem gab Frankopan Bago nach sechsmonatiger Verletzungspause sein Pflichtspiel-Comeback und stand ebenfalls sofort in der Startformation.

Ausgerechnet Bago war es auch, der in der 5. Minute für die erste leicht unbequeme Situation im TFC-Strafraum sorgte, als sein Freistoß von der rechten Außenbahn an Freund und Feind vorbeizischte. Zwei Minuten später folgte der erste HNK-Torschuss. Vedran Kosic legte den Ball per Kopf für Sturmpartner Danijel Matic ab, doch der setzte die Kugel neben das Tor (7.). Eine gefährlich angeschnittene Ecke von Mittelfeldmotor Lukas Bajcic wäre um ein Haar im kurzen Eck eingeschlagen, doch der TFC-Keeper konnte noch rechtzeitig reagieren (9.). In der 16. Minute probierte es die Heimelf aus leicht spitzem Winkel mit einer Kombination aus Schuss und Hereingabe, doch Cavar hatte damit keine Probleme. Kurz darauf wehrte Cavar einen Flachschuss souverän ab (21.). In der 24. Minute wurde ein Freistoß auf den zweiten Pfosten getreten, wo ein TFC-Kicker sträflich frei zum Kopfball kam, diesen aber alles andere als voll erwischte – keine Gefahr. Kosic schoss das Leder nach einer ordentlichen Einzelaktion wuchtig aufs Tor, die TFC- Verteidigung blockte das Spielgerät jedoch erfolgreich (31.). Nachdem die Gastgeber den Ball aus rund 20 Metern am Gehäuse vorbeischlenzten (34.), gab es auf der anderen Seite Grund zur Freude. Bajcic mit einem klugen Pass auf den linken Flügel, Kosic genoss genügend Freiraum, um den Ball querzulegen, D. Matic hatte schließlich Zeit, um das Leder zu verarbeiten und dann ins Netz zu befördern – 0:1 (35.). In der 43. Minute feuerte der aufgerückte Tomislav Rados den Ball aus der Ferne ab, kein schlechter Versuch, letztlich jedoch ein Stück zu hoch. Aus dem Gewühl heraus kam die TFC-Reserve ihrerseits zum Abschluss, diesmal war es die Croatia-Defensive, die das Leder erfolgreich blockte (44.). In der Nachspielzeit noch ein Schussversuch der Heimelf, doch Kapitän Danijel Komljenovic blockte die Kugel erneut und verhinderte so, dass der Ball in Tornähe gelangen konnte (46.).

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